Freitag 17.06.2011
Handel + Portal = Internet-Shop – oder was?
Als Berater habe ich häufig die Erfahrung gemacht, dass es bei Handelsunternehmen unterschiedlichster Branchen zu einem logischen „Kurzschluss“ kommt, wenn man als ITler den Begriff Portal verwendet. Man sieht geradezu an den Augen wie Portal sofort und ohne mit der Wimper zu zucken in die Schublade „Internetshop“ oder moderner „eShop“ abgelegt wird.
Sicher wird das auch bei einigen Lesern wieder mit der kommenden Artikelserie passieren. Aber es gibt viel mehr als nur den Verkauf über das Internet. Web-Technologie ist in vielen Bereichen des Handels hilfreich und bringt den Unternehmen Wettbewerbsvorteile. Alle Möglichkeiten hier aufzuzählen wäre zwar eine schöne Herausforderung, aber sprengt sicher den Rahmen.
Der Tag der Ideen der Bizerba (www.bizerba-tagederideen.de) ist für mich Anstoß gewesen mal den Aspekt „Kundenbindungssysteme“ zu betrachten. Welche Möglichkeiten gibt es Kundenbindungssysteme zu implementieren? Wie kann man mit Web-Technologie solche Systeme effizient managen? Welche Lösungen gibt es auf dem Markt und wie kann man diese verknüpfen?
Als Software-Mensch möchte ich gerne klar machen, wie man aus den Einzellösungen ein Gesamtkonzept macht – einfach zu bedienen und effektiv bei der Informationsbeschaffung.
In den nächsten Wochen werden Beiträge mit den folgenden Überschriften hier im Blog erscheinen:
Teil 1: Der Tante-Emma-Laden als CRM-Optimum
Teil 2: Vom „Nobody“ am POS zum wohlbekannten Kunden
Teil 3: Instrumente zur Kundenbindung
Teil 4: Social Media als Kundenbindungsmaßnahme
Teil 5: Der optimale Mix und die Integration in einem Portal
Teil 6: Management der Maßnahmen und Erfolgskontrolle
Teil 7: Effizienzsteigerung der Prozesse durch ein Portal
Achim Quaken in Handel Jun 17, 2011 | Link | Kommentare[0] | Tags: kunden kundenbindungssystem ideen kundenbindung portalKennen Sie das ? Urlaubsantrag, Urlaubsregelung - und schon ist man urlaubsreif
Ferienzeit - damit gewinnt der Uralubsantrag an Bedeutung. In diesem Beitrag gehen wir auf die Möglichkeit ein, den Antragsprozess mit einer einfachen Portal-Lösung als Web-Anwendung zu realisieren.
Weiterlesen » Achim Quaken in Probleme und Lösungen Apr 19, 2011 | Link | Kommentare[0] | Tags: mitarbeiterportale self-service portal bq urlaubsantrag
Portal 2.0: Integration ist das Erfolgsrezept
In das Web 2.0 Horn der Gartner-Experten bläst nun auch das Beratungshaus Capgemini. Deren Berater Thomas Jäger und Sierk Schmittner haben in der Computerwoche einen langen Artikel veröffentlicht, der die Frage „Wann kommt das Portal 2.0?" als Überschrift trägt. Darin beschreiben die beiden, wie Web-2.0-Features auch in Portalsoftware Einzug halten wird und wie Unternehmen davon profitieren.
Zunächst stellen die beiden Autoren drei Thesen auf, die sie dann genauer erläutern:
These 1:
In Zukunft werden in allen Portalen - unabhängig davon, ob es sich um Informations-, Unternehmens- oder Intranet-Portale handelt - die klassischen redaktionellen Inhalte mit den neuen interaktiven Kollaborationsanwendungen des Web 2.0 zum "Portal 2.0" zusammenwachsen.
These 2:
Die künftigen Anforderungen hinsichtlich der fachlichen und technischen Integration werden dabei weit über das hinausgehen, was bislang in Portalen praktiziert wird. Anbieter haben dadurch schwierige Aufgaben zu lösen.
These 3:
Portale, die Dienste stark integrieren, werden einen zentralen Wettbewerbsvorteil haben, aber nur dann, wenn die eingesetzten Produkte offene Standards unterstützen und Schnittstellen für die fachlichen Dienste anbieten.
Weiterlesen » Frank Bärmann in News Nov 09, 2009 | Link | Kommentare[0] | Tags: enterprise portal 2.0 web
Ein Portal ist ein Eingang. Mehr nicht? Das reicht nicht.
Wikipedia definiert ein Portal als einen zentralen Zugang, über den man auf individuell zugeschnittene, unternehmensinterne und externe Informationen und Dienste zugreifen kann.
Für meine Darstellung was ein Portal sein sollte, bemühe ich lieber die klassische Definition der Architektur.
„Als Portal bezeichnet man die durch architektonische Gliederung oder plastischen Schmuck hervorgehobene Tür, beziehungsweise das Eingangstor von Tempeln, Kirchen, Palästen, Tunneln u. Ä.“ (Wikipedia)
Sowohl die IT- als auch die Architektur-Definition sehen das Portal wie die meisten Portal-Anbieter als Eingangpforte zu den Informationen eines Unternehmens, als Eingang zu einem Einkaufszentrum oder einem „Informationsbasar“. Denn sie bieten den Zugang zu allen Informationen, die für einen Besucher wichtig und interessant sind. Sie bieten dem Besucher die Möglichkeit, sich in den Gassen und Läden des Basars zu informieren. Sie holen sich dort die Informationen, die sie benötigen und finden am Rande des Weges weitere Informationen, die für sie relevant sind.
Das Problem dabei: als Besucher muss ich die Informationen „einsammeln“, ähnlich einem Käufer auf dem Basar, der durch die Straßen eilt, um die richtigen Läden ausfindig zu machen. Ich bin gezwungen, mir die Informationen zu holen.
Weiterlesen » Achim Quaken in Meinung Jun 02, 2008 | Link | Kommentare[0] | Tags: portal
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